Neues aus einem ungenormten Land | Manfred Schulz
Ob der Herr der Ringe, Robinson Crusoe oder Simplicius Simplicissimus – abenteuerliche und verwegene Gestalten der Literatur haben dem Zeichner Manfred Schulz schon immer gereizt. Mit spitzer Feder porträtiert und ironisiert er märchenhafte Figuren und fügt seinen detailreichen Zeichnungen immer einen gehörigen Schuss Gesellschaftskritik hinzu.Jetzt zeigt Schulz "Neues aus einem ungenormten Land" im Glaselefanten des Maximilianpark. In den satirischen Bildern verarbeitet der gelernte Werbegrafiker Erfahrungen aus der realen Arbeitswelt. Manfred Schulz ist Autodidakt. Seit Kindertagen zeichnet der 76-Jährige leidenschaftlich gern. Als er mit 17 Jahren den Bildern des süddeutschen Zeichners Caspar Walter Rauh kennenlernte, stand für ihn die künstlerische Richtung fest: der phantastische Realismus. Später schärfte die Begegnung mit Arbeiten von A. Paul Weber und des Mexikaners Jose Guadaloupe Posada seinen Blick für die sozialkritischen Elemente.Schon während seiner beruflichen Tätigkeit ging Schulz am Feierabend seinen künstlerischen Neigungen nach. Als er 2001 in den Ruhestand ging, intensivierte er seine Arbeit als Zeichner und Illustrator. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zeugen von seinem umfangreichen Schaffen.
Veranstalter
Maximilianpark Hamm GmbH






